Februar 09 2010 12:03:50
Nicht Abzocken e.V. Löschantrag in Wikipedia

Frankfurt. Der Vorstand wurde darüber informiert, dass der Artikel über den Verein, in der Wikipedia nun gelöscht vorläufig wieder eingestellt wurde. Man hat inzwischen eingesehen, dass keine Urheberrechtsverletzung vorliegt. Der Artikel ist hier zu finden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Nicht-Abzocken

Zur Information, der Ursprüngliche Artikel befand sich auf einem Vereinsserver und ist nicht Urheberrechtlich geschützt. Es sieht so aus, als wolle man sich bei Wikipedia auf einfache Art und Weise aus der Diskussion schleichen. Es kann nicht sein, dass man dem Verein auf der einen Seite vorwirft, er würde den Artikel nur aus Eigenwerbung einstellen und auf der anderen Seite behauptet man eine Urheberrechtsverletzung obwohl man genau wusste, dass die Seite Abzock.net eine vereinseigene Wikipedia darstellt.

Nach Ansicht des Vorstands ist dieses Vorgehen skandalös und zeigt wieder einmal mehr, dass der Löschwahn immer mehr um sich greift. Als Lachnummer schlechthin ist die Behauptung eines Wikianers, wir wollten nur unseren Googlerank verbessern. Lieber Wikianer, wie soll das gehen, da wo dieser Verein bei entsprechender Eingabe angezeigt wird endet für gewöhnlich der Bildschirm.

Hier noch ein Zitat aus dem Forum Boocompany es bezieht sich auf folgende Aussage im Wiki (Mit Urheberrechten sind die Betreiber dieses Wikis offensichtlich nicht sonderlich vertraut. --tsor 21:53, 11. Jan. 2009 (CET) Anm. gemeint ist hier unser Wiki Abzock.net):

valentins-tag sagt darauf:

"Lächerlich. Unprofessionelles Verhalten. Nur weil er/sie nicht versteht, warum etwas geschieht, wird einem Anderen ein unbegründeter und unbewiesener Vorwurf gemacht. Ist dieses Unverständnis eines Einzelnen etwa die Begründung für die Löschung? Bisher war ich nur vorsichtig bei dem was im Wiki steht. Jetzt muss ich auch noch aufpassen, was da nicht steht. Man kann offen über (unzulässige) Werbung diskutieren und dann Artikel mit glaubhafter Begründung entfernen. Aber das Vorgehen hier schadet dem Wiki. Es erinnert an willkürliche Zensur."

Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen außer die Tatsache, dass ich zur Sperrung vorgeschlagen wurde, nachdem ich so einem Wiki-Spezi verbal den Kopf gewaschen habe, nachdem er dem Verein offen vorwarf, er würde üblicherweise mit DoS-Attacken arbeiten. Es scheint so, als wäre es an der Zeit über den ein oder anderen Wikianer nachzudenken. Gelle Löschvieh, das Foto hast Du nicht zufällig ausgewählt.

Kommentare
#1 | InnerSpace am Januar 11 2009 22:07:21
Der Eintrag wurde nun gelöscht.

Wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Urheberrecht wurde der hier stehende Text entfernt und die Seite auf Wikipedia:Löschkandidaten/Urheberrechtsverletzungen gelistet. Der Text ist – zumindest in Auszügen – der gleiche wie in der unten genannten Quelle.

Falls eine Erlaubnis bestand, das Material gemäß den Bestimmungen der GNU-Lizenz für freie Dokumentation zu nutzen oder Du selbst der Urheber des Textes in der unten angeführten Quelle bist, sende bitte per E-Mail eine vollständig ausgefüllte Freigabeerklärung unter Verwendung Deines Klarnamens und der Angabe, um welchen Artikel es geht, an die Adresse permissions-de@wikimedia.org.

Wenn Du den Rechteinhaber nachträglich um Erlaubnis bitten willst, kannst Du diese Textvorlage dafür benutzen.

Nach Bearbeitung durch das Wikipedia-Support-Team wird die Freigabe auf der Diskussion:Nicht Abzocken dokumentiert und der Text wiederhergestellt.

Neue Artikelversionen bitte erst einstellen, wenn der Sachverhalt geklärt ist.

Herkunft: von http://www.abzock.net/index.php/Nicht_Abzocken - eine Freigabe unter GNU FDL ist dort nicht ersichtlich.

# Nicht Abzocken von http://www.abzock.net/index.php/Nicht_Abzocken - dort ist für mich keine freie Lizenz ersichtlich. --tsor 21:19, 11. Jan. 2009 (CET)

Hinweis: Kurz nach meiner URV-Meldung hier wurde auf http://www.abzock.net/index.php/Nicht_Abzocken der Artikel gelöscht und neu angelegt mit dem Vermerk Dieser Artikel unterliegt keinerlei Copyright und kann von jedem frei verwendet werden und auch gewerblich genutzt werden. Der ursprüngliche Autor war im dortigen Wiki ein Benutzer Trejtho. Dieser ist aus der Versionsgeschichte verschwunden. Mit Urheberrechten sind die Betreiber dieses Wikis offensichtlich nicht sonderlich vertraut. --tsor 21:53, 11. Jan. 2009 (CET)
#2 | BigBadJoerg am Januar 12 2009 15:02:28
Man kann keine Beiträge in das Wiki reinstellen und das Bearbeiten vebieten , sonst wäre es ja kein Wiki mehr ...
Da das Wiki von Beiträgen und Texten seiner Autoren mit Quellenangabe lebt , der Wahrheitsgehalt außer bei populärwissenschaftlichen Themen oft sehr fraglich ist , habe ich diese Form der Suchmaschine unlängst im Browser entfert !
Obiger Sachverhalt bestätigt dies noch .
Meine Kinder dürfen Themen aus dem Wiki nur für die Schule verwenden , wenn die Angaben durch andere Quellen bestätigt werden !
Wiki ist eine Interneterscheinung also warum aufregen ?
#3 | Cheffe am Januar 12 2009 17:45:13
Ach über diese Spezis rege ich mich eigentlich nur auf, weil ich mir von so einer Pappnase nicht sagen lasse, dass wir hier für gewöhnlich DoS fahren. Die Wiki ist ganz gut ohne Frage aber wenn ich was wirklich wissen will, dann nehm ich den USB-Stick von Brockhaus. Ist übrigens sehr interessant, wenn man da mal so den ein oder anderen Artikel vergleicht.Rolleyes
#4 | InnerSpace am Januar 15 2009 12:52:26
Wir werden sehen, ob der Artikel bestehen bleibt. Bezüglich der Relevanz. SWR heute 15.1.09 20:15 Uhr

Anmerkung: Das läuft im SWR Fernsehen Rheinland-Pfalz.

Unseriöse Geldeintreiber - Das große Geschäft der Inkasso-Unternehmer

Oft reicht es aus, im Internet einmal auf das falsche Feld geklickt zu haben, schon soll man zahlen - obwohl man überhaupt nicht weiß, für was. Immer mehr Bürger werden im Internet abgezockt. Dann schlägt die Stunde der Inkasso-Büros. Sie treiben das Geld mit Druck ein. Ein Mahnschreiben nach dem anderen flattert ins Haus. Das dubiose Inkasso-Geschäft erlebt zur Zeit einen Boom. Polizei und Justizbehörden tun sich schwer damit, den schwarzen Schafen das Handwerk zu legen. Ländersache hat recherchiert.
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